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20 Jahre nach dem Pogrom von Rostock Lichtenhagen: Ein großes antirassistisches Programm steht am Wochenende 25./26. August in Rostock bevor

Kundgebung, Demonstration, Konzert und World-Café in Rostock

Es beginnt am Samstag um 11 Uhr auf dem Neuen Markt mit der Kundgebung „Das Problem heißt Rassismus“. Es werden Vertreter antirassistischer Initiativen sprechen. Eine große Rolle wird auch die berühmte Tafel spielen, die wenige Wochen nach dem Pogrom von der französischen Gruppe „Söhne und Töchter der deportierten Juden Frankreichs“ um Frau Beate Klarsfeld am Rostocker Rathaus aufgehängt wurde. Die Reaktion der Behörden bestand in der sofortigen Entfernung der Inschrift, der vorübergehenden Festnahme von 43 und längerfristigen Inhaftierung von 3 Beteiligten. Der Text der Tafel lautet:
„In Rostock und anderen deutsche Städten gingen Menschen im August 1992 mit rassistischen Gewalttaten und Brandstiftungen gegen unschuldige Familien, Kinder, Frauen und Männer vor. Wir erinnern an die Millionen Kinder, Frauen und Männer, die, weil als Juden, Sinti und Roma geboren, dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer fielen. In einer einzigen Nacht unvergeßlichen Grauens wurden am 2.8.1944 die 3000 noch lebenden Menschen im Zigeunerlager Auschwitz-Birkenau durch Gas ermordet. Diese Erfahrungen und historischen Verpflichtungen für das deutsche Volk müssen wachgehalten werden, um zu verhindern, daß sich Gewalt und Menschenverachtung je wiederholen.“

Um 14.00 Uhr beginnt am S-Bahnhof Lütten-Klein die Demonstration „Grenzenlose Solidarität“. Mit Zwischenkundgebungen führt sie zum Sonnenblumenhaus. Wir erinnern daran, dass vor 20 Jahren eine Allianz aus staatlicher Ausländerfeindlichkeit, Medienhetze und Alltagsrassismus zuließ, dass Neonazis und Rassisten Flüchtlinge und Vertragsarbeiter tagelang angriffen.

Die Demonstration geht über in ein antirassistisches Konzert unter dem Motto „Beweg dich für Bewegungsfreiheit“ mit zahlreichen Bands, u.a. „Feine Sahne Fischfilet“.

Am Sonntag um 10.30 Uhr trifft man sich im „Peter-Weiss-Haus, Bad Doberaner Str. 21, zum World-Café mit dem Titel „Lichtenhagen, NSU und alle schauen zu…“ Nach kurzen Inputs werden wir schnell in eine gemeinsame solidarische Diskussion einsteigen. Ziel ist auch eine Vernetzung unserer antirassistischen Aktivitäten und der Austausch über die ganz verschiedenen Lebensrealitäten, die unser Engagement prägen und bestimmen. Wir wollen untersuchen, wie antirassistische Solidarität überhaupt gehen kann – und wo wir an unsere Grenzen stoßen. Es wird für Essen und Getränke gesorgt. Die Veranstaltung wird bis etwa 15 Uhr dauern.

Kommt alle, erzählt es euren Freund_Innen und bringt Fahnen und Transparente mit!

Weitere Infos unter lichtenhagen.blogsport.de

Termine [HRO] Podiumsdiskussion: »Das bisschen Totschlag…?« 20 Jahre Pogrom-Lichtenhagen

Podiumsdiskussion mit “top b3rlin“, “Rassismus tötet!“,
“Stop it ! Rassismus bekämpfen!” und Anderen.
Peter-Weiss-Haus / Doberaner Straße 21
20 Uhr / Donnerstag 16. August / HRO

Rostock-Lichtenhagen 1992: Trauriger Höhepunkt und gleichzeitig Sinnbild einer Gesellschaft im aggressiven Taumel nationaler Kollektivbildung. Organisierte Neonazis und Anwohner_innen greifen die Zentrale Erstaufnahmestelle für Asylbewerber_innen und ein Wohnheim für ehemalige DDR-Vertragsarbeiter_innen aus Vietnam an – unter dem Applaus tausender Zuschauer_innen und angefeuert durch ein von Politik und Medien konstruiertes völkisch-rassistisches Untergangsszenario. Mit der faktischen Abschaffung des Grundrechtes auf Asyl feierte dieses Bündnis von Biedermännern und Brandstiftern seinen Erfolg und legte den Grundstein für stetig restriktivere Regelungen.
Heute ist Deutschland Weltmeister in vielen Disziplinen: der Herzen, des Exports, der Vergangenheitsbewältigung. Die Pogrome der frühen 90er erscheinen als tragische, aber historische Ausfälle. Deutschland 2012 präsentiert sich bunt und weltoffen. Die christlich-abendländische Wertegemeinschaft ist bereit zur Integration aller, die sich an ihre Regeln halten. Und die Überflüssigen sterben weit außerhalb der Sichtweite, an den Grenzen Europas.
Wir wollen mit euch diskutieren, ob Deutschland heute weniger hässlich ist, oder nur anders hässlich. Und wie die Transformationen von Staat, Gesellschaft, Nationalismus und (institutionalisiertem) Rassismus zueinander in Beziehung stehen.

http://kombinat-fortschritt.com/2012/08/09/hro-podiumsdiskussion-%C2%BBdas-bisschen-totschlag%E2%80%A6%C2%AB-20-jahre-pogrom-lichtenhagen/

TV-Tipps zu dem Pogrom in Lichtenhagen, Müggeln und der „Zwickauer Terrorzelle“

Nicht nur wir beschäftigen uns mit den Ereignissen in Rostock vor 20 Jahren. Nein, auch der NDR sowie Phoenix zeigen Filme darüber.

Montag, 13. August 2012 – NDR 3
– 21.00 – 21.45 Uhr – „Unsere Geschichte – Als Rostock-Lichtenhagen brannte“ (Anschlag vom 24.08.1992)

Mittwoch, 22. August 2012 –Phoenix – 22.15 – 23.00 Uhr – 20 Jahre Rostock-Lichtenhagen „Die Feuerfalle von Rostock“ – Doku

Mittwoch, 22. August 2012 – Phoenix – 23.00 – 23.45 Uhr – „Der Tag, als der Mob die Inder hetzte“ (2007 im sächsischen Mügeln)

Mittwoch, 22. August 2012 – Phoenix – 23.45 – 0.30 Uhr – „Acht Türken, ein Grieche und eine Polizistin“ (Reportage über die Zwickauer Terrorzelle)

¡Solidaridad sin fronteras! – Manifestaciones antifascistas por Rostock-Lichtenhagen

25/08/ 2012 (sábado), 14.00 horas , parada de S-Bahn (metrotren) en Lütten-Klein

Hace 20 años fotografías salieron al mundo de las cuales pensábamos que nunca más existiesen: casas que quemaron, hombres que huieron, un populacho violente dirigido por inspiradores neofascistas, el público que aplaudió, responsables irresponsables.
Una alianza del rascismo estatal y cotidiano con campañas diformatorias en las medias de información hizo posible que trabajadores vietnamitos y refugiados, entre ellos muchos romas tuvieron que sufrir angustias mortales. La casa de girasoles en llamas se hizo un símbolo alarmante de la Alemania reunificada.
Solamente semanas después del pogrom el parlamento alemán Bundestag en un consentimiento amplio derogó el derecho fundamental al asilio. Ni el partido neofascista NPD ni su acodo !Lista Hamburguesa – Parar extranjeros” fueron prohibidos aunque habían llevado sus actividades diformatorias a Rostock-Lichtenhagen directamente antes del pogrom. Hasta hoy no se lucha resuelto contra organizaciones y grupos neofascistas. Al mismo tiempo se dificultan iniciativas antifascistas y las difaman como “extremistas”.
Hoy se aplica la manera de pensar en las categories de utilidad y ventajas también a seres humanos. Eso siguió envenenando el discurso politico. Migrantes y refugiados siguen ser excluídos y estigmatizados por las fuerzas centrales de la sociedad. La “fortaleza Europa” como también el campo de expulsación de Horst en Mecklenburg-Pomerania Occidental representan este desarollo.
Ya en aquellos tiempos como hoy ponemos en contra la solidaridad con loa víctimas del racismo institucional y cotidiano. Hacemos manifestaciones por el derecho humano al asilio, a la partificación de todos al bienestar, para los derechos socials y democráticos de todos aquí y en todos los lugares.

Exigimos:
¡Terminar las expulsaciones, el deber de residencia y la prohibición de trabajar!
¡Parar la persecución de los romas sobre todo en la Europa oriental y por todas partes!
¡No tolerar ni la ideología ni la violencia fascista!
¡Dresde, Rostock, Dortmund – todas las ciudades libre de Nazis!
¡Terminar la criminalización de antifascistas!
¡Contra racismo – para solidaridad sin fronteras!

Erklärung der Dänischen Kommunistischen Partei

Der 33. Kongress am 16. und 17. Juni 2012 der Dänischen Kommunistischen Partei (DKP) drückt seine völlige und feste Unterstützung aus, an die von Euch geplante Demonstration am 25. August 2012 anläβlich des 20. Jahrestag des rassistischen und neo-faschistischen Progrom in Rostock-Lichtenhagen.

Wir unterstützen Eure Kampagne gegen den Rassismus und für die grenzenlose Solidarität.
Zu jeder Zeit hat der Faschismus eine Minderheit als Sündenbock für die Probleme des Kapitalismus benutzt, so auch heute.
Völker aller Länder müssen sich gegen den Faschismus wenden und ihn mit aller Macht bekämpfen, sobald der Faschismus sein wahres Gesicht zeigt!

Im Namen aller Teilnehmer
gez. Jacob Jensen
Mitglied des Leitungsgremium der DKP

Erklärung des Vereins Demos zur antirassistischen Demonstration am 25.8. in Rostock

Wir vom antifaschistischen Verein Demos und dem Antirassistischen Netzwerk Kopenhagen unterstützen die antifaschistische Demonstration am 25.8. in Rostock-Lichtenhagen. Die rassistische Politik und die faschistische Gewalt, die vor 20 Jahren zum Pogrom führten und uns in Dänemark tief betroffen machten, gibt es noch immer. Noch immer werden die Opfer des Rassismus nicht beschützt und diejenigen, die den Rassismus aktiv bekämpfen, werden als Extremisten ausgerufen.

Wir solidarisieren uns mit Eurem Kampf gegen Rassismus und rassistische Gewalt. Für die internationale Solidarität!

Anne Jessen
Demos und Antirassistisches Netzwerk Kopenhagen

Solidarity across Borders – Call for the Antirascist Demonstration through Rostock-Lichtenhagen!

25th August 2012 // 2pm // Lütten Klein Railway Station

20 years ago, pictures from Germany flickered around the world which were taken for past: houses on fire, fleeing people, a violent mob instructed by neo-fascist power brokers, an applauding audience, irresponsible persons responsible. An alliance of state-run xenophobia, hate campaigns by the media and everyday racism permitted, that Vietnamese contract workers and refugees, among them many Roma, had to fear for their life. The burning sun flower house became an alarming symbol for the united Germany.

Only some weeks after the pogrom, the basic right of asylum was repealed in the German parliament in a broad consensus. Neither the NPD (National Democratic Party of Germany) nor their branch “Hamburger Liste für Ausländerstop” (Hamburg list for foreigners stop) were banned, although they brought their hate campaigns to Rostock just before the pogroms. Until today there is no resolute fight against neo-fascist organisations and groups. At the same time antifascist pressure groups are being impeded and blackened as “extremist”.

Today the political discourse becomes further poisoned by the utilitarian thinking which is applied to human beings. The exclusion and stigmatization of migrants and refugees are still strongly enshrined in the centre of society. “Fortress Europe” and the deportation camp Horst in Mecklenburg-Vorpommern represent this.

Against this we now and then set up solidarity with the victims of institutional and everyday racism. We demonstrate for the basic right of asylum, for participation of all human beings in the wealth, for the social and democratic rights of all here and everywhere.

Our demands:
Stop deportation, residence requirement and prohibition of work!
Stop persecution of Roma in Eastern Europe and everywhere!
No tolerance for fascist ideology and violence!
Dresden, Rostock, Dortmund, all cities from Nazis!
Stop criminalization of antifascists and anti-racists!

Against racism – for solidarity across borders!

Ausstellung “Rom heißt Mensch“ in Rostock


Die Ausstellung ist Ergebnis eines Projektes der Europaschule
Rövershagen und ist zur Erinnerung an die progromartigen Ereignisse vor
zwanzig Jahren in Lichtenhagen auf Initiative der VVN-BdA e.V. am 25.
August in Rostock im Veranstaltungszelt Lichtenhagen und 26. August
im Peter-Weiß-Haus zu sehen.

Weltweit gibt es etwa 12 Millionen Sinti und Roma, die Mehrheit von ihnen lebt in Europa. Was wissen wir aber über ihre Geschichte, ihre Traditionen und über ihre Lebensumstände in Deutschland? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigten sich die Schüler der Europa-Schule Rostock Lichtenhagen über zwei Jahre lang. In Zusammenarbeit mit Museen, Gedenkstätten, der TU Berlin und Vereinen recherchierten die Jugendlichen in Archiven, sichteten Literatur, Zeitungen, Filme und suchten im Internet nach Fotomaterialien und Dokumenten.
Die Ergebnisse der Arbeit von 15 Schülern im Alter von zwölf bis 15 Jahren unter der Leitung der Geschichtslehrerin Petra Klawitter präsentierten sie in der Ausstellung im „Mahnmal Eisenbahnwagon“. Außerdem erschien dazu ein begleitendes gleichnamiges Buch. Darin wird die die Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück an Hand von Einzelschicksalen lebendig. Im Sommer 2011 waren die Jugendlichen zudem gemeinsam mit polnischen und rumänischen jungen Menschen in ein Workcamp nach Radauti (Rumänien) gereist, wo sie dort lebende Roma kennenlernten. Am 16. März 2012 wurde die Ausstellung „Rom heißt Mensch“ als eines von sieben Projekten aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ in Ratzeburg geehrt. Zur Erinnerung an die rassistischen Übergriffe vor zwanzig Jahren in Rostock Lichtenhagen wird die Ausstellung nun am Ort des Geschehens in Lichtenhagen gezeigt, wo auch Sinti und Roma das Ziel rassistischer Hetze und Attacken waren, während staatliche Behörden ihnen den Schutz verwehrten. Mit der Ausstellung „Rom heißt Mensch“ soll zugleich an den Antiziganismus erinnert werden, der sich seit dem 15. Jahrhundert in der Ausgrenzung und Verfolgung von Sinti und Roma äußert und noch heute in Teilen der Bevölkerung als Ressentiment tief verwurzelt ist.

Hameln – Veranstaltung: “Erinnerst Du Dich noch an Rostock-Lichtenhagen?”

Was sagt Kutlu Yurtseven von der Microphone Mafia zu den Pogromen vor 20 Jahren

Vor zwanzig Jahren, als 19 jähriger, sah ich die Welt mit anderen Augen und die Wiedervereinigung freute mich auch, doch mit Rostock-Lichtenhagen begann ein sehr dunkles Kapitel unserer Zeit und mein Bild wurde jäh zerstört!

Ich sah Menschen, die Asylantenheime und Wohnhäuser anzündeten, Polizisten und Feuerwehrleute, die dabei standen, Politiker die das Leid der Opfer nutzten um Gesetzte gegen diese Opfer zu erlassen und der Mob, der auch mein Nachbar hätte sein können, applaudierte! Von dem Tag an wusste ich, dass sich einiges geändert hat und Mölln und Solingen bestätigten diesen Alptraum! Daher darf man nicht vergessen, man muss die, wenn auch traurige, Erinnerung aufrecht erhalten und jedem zeigen, dass wir auch 20 Jahre nach dem Angriff wir mit allen Opfern der Vergangenheit , der Gegenwart und der Zukunft solidarisch sind und zusammen gegen den Faschismus auf der ganzen Welt Schulter an Schulter stehen!

Das erste August Mobi Material ist da!

Wir haben einmal wieder die Druckerpressen angeworfen und neues Material drucken lassen. Neben der Aktualisierung der klassisch-gelben Flyer und Plakate gibt es nun auch ein ganz neues Plakat. 1993 versuchte Beate Klarsfeld mit anderen Antofaschist_Innen am Rostocker Rathaus eine Gedenkplakette anzubringen, die auf die Pogrome am Sonnenblumenhaus hinweisen sollten. Sie wurden daran gehindert. Den Spruch der Plakette gibt es deshalb – gut zwei Jahrzehnte später – bei uns als Plakate und Aufkleber.

Die Materialien können wir immer im klickt Downloadbereich heruntergeladen werden.

Bus aus Köln zur Demonstration am 25.8. in Rostock

Die ersten Busmeldungen treffen ein: Aus Köln wird ein Bus zur Demonstration am 25. August in Rostock fahren.

Ti­cketpreis: 20 Euro | 30 Euro (So­li-​Preis)

Tickets gibt es täglich von Dienstag bis Freitag im Café des SSK Salierring (10-13 Uhr & 14:30-18 Uhr) in Köln.

Für die Planungssicherheit wäre es cool, wenn ihr euch möglichst schnell euer Ticket besorgen würdet.

Infos gibts via: antifa-ak-cologne@riseup.net

Wir sehen uns in Rostock Lichtenhagen!

Esther Bejarano meldet sich zu Wort

Esther Bejarano, die Vorsitzende des Auschwitzkomitees, Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA e.V.) und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes erklärte vor wenigen Tagen:

„Ich finde es wichtig genau dort zu demonstrieren, wo sich vor 20 Jahren dieses unfassbare Pogrom ereignet hat. Es ist absolut notwendig sich vor
Ort damit auseinanderzusetzen, dass Nazis Menschen umbringen wollten, Nachbarn geklatscht haben und die Behörden keinen besonderen Grund zum Einschreiten sahen. Man kann doch nicht einfach so tun, als habe es das nicht gegeben …“

Esthers Worten gilt es Taten folgen zu lassen. Kommt am 25. August nach Rostock um mit uns gemeinsam ab 14Uhr am Bahnhof Rostock Lütten Klein gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und das vergessen der Pogrome vor 20 Jahren zu erinnern!

20 Jahre Rostock Lichtenhagen: Demo am 25.08.2012 in Rostock!

Filmnacht in Rostock: Die Ausschreitungen in Lichtenhagen 1992

Am 3. August 2012 18:00 Uhr startet die Lichtenhagen-Filmnacht im Peter-Weiss-Haus.
- 18:00 Uhr – Film „The truth lies in Rostock“
- 19:30 Uhr – Podimusdiskussion moderiert von Michael Schmidt
- 20:30 Uhr – Film „Wer Gewalt sät… Von Biedermännern und Brandstiftern“
- 21:30 Uhr – offene Diskussionsrunden in Kleingruppen, wer mag auch im Freigarten
- abschließend – Beiträge aktueller Videoprojekte (u.a. vom Institut für Neue Medien)

Für die Moderation konnte Michael Schmidt gewonnen werden, der seit vielen Jahren Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk und bestens mit der Thematik vertraut ist.
Im Flur des Peter-Weiss-Hauses ist die Ausstellung „10 Jahre Rostock Lichtenhagen“ von 2002 zu sehen.

Eine Kooperationsveranstaltung von SOBI und Stadtgespräche

Übrigens: Auf dem Webportal www.lichtenhagen-2012.de gibt es weitere Infos zur Veranstaltung und zur geplanten Verteilaktion von ca. 10.000 DVDs mit dem Film „The truth lies in Rostock“. Ihr könnt euch auch dort an einer Onlinediskussion beteiligen.

Im Zuge der Filmnacht verteilen wir den Film „The trues lies in Rostock“ an 10.000 Rostocker Haushalte. Sei gespannt vlt. landet eine Silberscheibe auch in deinem Briefkasten.